10 Jahre EDEKA Südwest & Bioland

Seit gut einem Jahrzehnt setzen sich EDEKA Südwest und Bioland gemeinsam für eine nachhaltigere Landwirtschaft sowie einen respektvolleren Umgang mit Tieren und der Natur ein. Warum diese Partnerschaft in vielen Bereichen Früchte trägt, lesen Sie hier.

Bereits seit 2002 kooperiert EDEKA Südwest mit Bioland-Erzeugern und bietet in den Märkten Gemüsesorten an, die von Bioland-Betrieben erzeugt wurden. 2012 wurde dann die Partnerschaft mit dem ökologischen Anbauverband geschlossen. Zahlreiche Bio-Produkte der Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“ tragen seither auch das Bioland-Logo. In den vergangenen zehn Jahren ist das Sortiment an Produkten, die von Bioland-Betrieben stammen, bei EDEKA Südwest stetig angewachsen. Es reicht von Backwaren, über Obst und Gemüse bis hin zu Fleisch. Entdecken Sie hier einige Meilensteine dieser erfolgreichen Partnerschaft.

2002: Bioland-Kürbisse


Bereits seit 2002 arbeitet EDEKA Südwest mit vielen Bioland-Landwirten zusammen. Eines der ersten Gemüse von Bioland-Betrieben, das in den Märkten angeboten wurde, waren Hokkaido-Kürbisse.

2010: Bioland-Brote


Seit 2010 ist Backkultur – ein Produktionsbetrieb von EDEKA Südwest – Partner von Bioland. Backkultur ist nach den strengen Bioland-Richtlinien zertifiziert und bietet in vielen Markt-Bäckereien Bioland-Brote an.

2012: Bio-Produkte von „Unsere Heimat – echt & gut“ mit Bioland-Logo

EDEKA Südwest und Bioland schließen eine Partnerschaft. Die vielen Bio-Produkte des Anbau-Verbands, die für die Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“ produziert werden, tragen nun das Bioland-Markenzeichen. Die Kooperation hatte Modellcharakter und löste einen Wandel in der Bio-Branche aus. Viele weitere Lebensmitteleinzelhändler folgten dem Beispiel und schlossen Kooperationen mit dem Anbau-Verband.

2013: Bioland-Schweinefleisch

Im Mai 2013 stellt EDEKA Südwest Fleisch das gesamte SB-Bio-Fleisch-Sortiment auf Bioland um. Ziel: Die heimischen Bioland-Bäuerinnen und -Bauern, die sich für eine besonders nachhaltige Landwirtschaft und das Wohl ihrer Tiere engagieren, weiter zu stärken. Mit Erfolg: Im September 2014 würdigt die Fachzeitschrift „Lebensmittel Praxis“ diese Bioland-Produkte mit dem internationalen Nachhaltigkeitspreis „Ecocare“.

2014: Bioland-Mehle von „Unsere Heimat – echt & gut“

Für „Unsere Heimat – echt & gut“ füllt die Oferdinger Mühle verschiedene Bioland-Mehle in 1-Kilo-Päckchen ab.

2014: Bioland-Gurken und -Tomaten

Auf einer Fläche von etwa drei Hektar werden im Gewächshaus der Reichenauer Gärtnersiedlung Aach im Hegau für EDEKA Südwest Gurken und Tomaten nach Bioland-Richtlinien angebaut. Dies geschieht im Rahmen eines Vertragsanbaus. Der Erzeuger hat die Sicherheit, dass 100 Prozent der angelieferten Menge von EDEKA Südwest abgenommen werden. So finden Sie von April bis Oktober regionale Tomaten und Gurken in bester Qualität in Ihrem Markt in der Nähe.

2014: Bioland-Topfkräuter von „Unsere Heimat – echt & gut“

Würzig: Verschiedene Topfkräuter werden von der Gärtnerei Lemberghof – einem Familienbetrieb mit langer Tradition – in Erdmannshausen nach Bioland-Richtlinien angebaut.

2017: Bioland-Eier

EDEKA Südwest ist Vorreiter in Sachen Tierwohl und unterstützt seit 2017 die „Huhn & Hahn“-Initiative, bei der auch die männlichen Küken aufgezogen werden. Achten Sie bei den Bio-Eiern von „Unsere Heimat – echt & gut“ von Bioland-Betrieben auf die rote Banderole.

2019: Bioland-Honig

Cremiger Blütenhonig aus Hessen von „Unsere Heimat – echt & gut“ nach Bioland-Richtlinien erzeugt, versüßt Ihnen seit 2019 jedes Brot.

2021: Bioland-Champignons

Unter unserer Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“ gibt es nun auch Champignons aus dem hessischen Büttelborn, die nach Bioland-Richtlinien gezüchtet werden.

2021: „Unsere Heimat – echt & gut“-Sonnenblumenöl von Bioland-Erzeugern

Aus regionalen Bio-Sonnenblumenkernen stellt die Ölmühle Brändle in Empfingen bestes Sonnenblumenöl nach Bioland-Richtlinien für „Unsere Heimat – echt & gut“ her.

2021: Bergkäse von „Unsere Heimat – echt & gut“ – nach Bioland-Richtlinien erzeugt

Der würzige Bergkäse der Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“ passt auf jede Käseplatte.

EDEKA Südwest & Bioland übernehmen Verantwortung in diversen Bereichen

Die Zusammenarbeit mit Bioland schafft neue Arbeitsplätze etwa in der Landwirtschaft und sorgt für deren Erhalt. Bioland-Bäuerinnen und -Bauern profitieren durch die Partnerschaft und haben langfristig einen verlässlichen Abnehmer ihrer Bioland-Lebensmittel. Die Kooperation macht es möglich – auch dank eines breit aufgestellen Vertriebs – dass mehr Verbraucher das Angebot an Produkten, die nach Bioland-Richtlinien erzeugt werden, nutzen können. Entdecken Sie die vielen Bio-Produkte von „Unsere Heimat – echt & gut“, die nach den Richtlinien des Öko-Anbau-Verbands entstehen.

Die strengen Richtlinien von Bioland garantieren höheren Standard für die Tierhaltung. Denn die Vorgaben des Anbau-Verbands gehen in vielen Bereichen weit über die EU-Öko-Verordnung hinaus. Das bedeutet: artgerechtere Tierhaltung mit viel Bewegungsfreiheit, Weidegang oder ganzjährigem Auslauf und natürlich Bio-Futter – überwiegend vom eigenen Hof. Regelmäßige Tierwohl-Kontrollen sichern die Einhaltung der Standards. Lernen Sie hier einen Bioland-Geflügel-Landwirt kennen.

Der ökologische Anbau nach den Richtlinien von Bioland setzt sich für einen schonenderen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ein. Grundwasserschutz, die Förderung der biologischen Vielfalt und der Erhalt und die Pflege unserer Kulturlandschaft sind Teil der Bioland-Prinzipien. Als erster und bisher einziger Verband hat Bioland umfassende und natürlich verpflichtende Richtlinien zur Förderung der Biodiversität beschlossen. Jeder Hof setzt individuelle Maßnahmen um, die die Vielfalt fördern.
Und mit dem gemeinsamen Modellprojekt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ wollen sich EDEKA, Bioland und WWF als Partner in Sachen Biodiversität einsetzen. Lesen Sie hier mehr über dieses Projekt.

Jan Plagge ist Präsident des Bioland-Anbauverbands

Inhaltlich ist mir als Präsident wichtig, dass wir an fairen Wertschöpfungsketten sowie an fairen Preisen über die gesamte Wertschöpfungskette arbeiten – vom Landwirt über die Hersteller und Händler bis hin zum Verbraucher.
Jan Plagge

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