Um das Tierwohl zu verbessern, arbeitet EDEKA Südwest intensiv mit den Schlachthöfen und Landwirten aus der Region zusammen und informiert seine Kunden umfassend zu dem Thema.

Ob in Kooperation mit dem Deutschen Tierschutzbund oder mit Landwirten aus der Region: Wer sich für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung einsetzt, braucht starke Partner. Für die Marke „Hofglück“ arbeitet EDEKA Südwest seit 2015 zum Beispiel eng mit dem Deutschen Tierschutzbund zusammen. Gemeinsam wurden Haltungskriterien festgelegt, die weit über die gesetzlichen Mindeststandards hinausgehen. Deswegen ist die Marke auch mit der Premiumstufe des Tierschutzbund-Labels „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes gekennzeichnet. Die Einhaltung der Richtlinien durch die vertraglich gebundenen Landwirte wird ständig überprüft.

Die Schweine, die im Hofglück-Programm aufwachsen, bekommen kein gentechnisch verändertes Futtermittel und werden in der Region gehalten

Marken von EDEKA Südwest für mehr Tierwohl

Etwa 40 Millionen Tonnen Soja werden jedes Jahr als eiweißreiches Nutztierfutter nach Europa importiert. EDEKA Südwest hat sich zum Ziel gesetzt, das in der Mast beliebte Futtermittel bei allen Eigenmarken und Erzeugnissen der eigenen Produktionsbetriebe umzustellen. Seit Januar 2009 kooperiert EDEKA Südwest deshalb mit Donau Soja. Der Initiative gehören Erzeuger sowie weitere Unternehmen der Lebensmittelbranche an, die den gentechnikfreien und nachhaltigeren Anbau von Soja im europäischen Donauraum und darüber hinaus fördern. Dafür stehen die beiden Standards „Donau Soja” und „Europe Soya“. Weitere Infos finden Sie unter: www.donausoja.org

Die Einhaltung der strengen Tierschutzrichtlinien zu überprüfen und stetig das Tierwohl zu verbessern, ist außerdem die Aufgabe der beiden Tierschutzbeauftragten von EDEKA Südwest. Sie stehen in engem Kontakt mit den vertraglich gebundenen Landwirten, die zum Beispiel für die Eigenmarken Hofglück oder Württemberger Lamm produzieren. Bei Hofbesuchen überzeugen sie sich regelmäßig von den Haltungsbedingungen vor Ort. So können Sie sich darauf verlassen, dass die Marken für mehr Tierwohl von EDEKA Südwest auch das halten, was sie versprechen.

Haltungsform
Seit dem 1. April 2019 sind viele Fleischprodukte im Selbstbedienungsbereich von EDEKA Südwest mit der Kennzeichnung „Haltungsform“ versehen. So erkennen Verbraucher auf einen Blick, unter welchen Bedingungen die Tiere gehalten werden – ein wichtiger Schritt, um ihnen eine bessere Orientierung beim Einkauf zu geben. Das Prinzip ist einfach: Je höher die Ziffer, desto höher sind die Anforderungen an die Haltungsbedingungen. Das Label ergänzt bestehende Kennzeichnungen wie zum Beispiel Bio-Siegel oder „Ohne Gentechnik“.
Initiative Tierwohl
Als Gründungsmitglied der „Initiative Tierwohl“ setzt sich EDEKA Südwest für bessere Haltungsbedingungen von Schweinen und Geflügel ein. Alle Beteiligten der Branche – Landwirte, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel – arbeiten dafür Hand in Hand. Finanziert wird das Engagement von den teilnehmenden Lebensmitteleinzelhändlern, die für jedes verkaufte Kilogramm Schweine- und Geflügelfleisch einen festen Beitrag in einen Fonds zahlen. Aus diesem Fonds wird der Tierwohlzuschuss an die Landwirte gezahlt. So sorgen alle Beteiligten gemeinsam für kontinuierliche Verbesserungen in der Tierhaltung.