Traumjob Landwirt

Unsere Landwirte und Erzeuger verfügen über jede Menge Expertenwissen – und das auf vielen Gebieten. In diesem Beitrag lesen Sie, was jeden Einzelnen an der Tier- und Pflanzenwelt so begeistert und warum sie ihren Beruf lieben.

Hätten Sie’s gewusst? Unter Fruchtfolge versteht man die Abfolge, mit der Kulturpflanzen auf einem Feld angebaut werden. Was dieses Prinzip für die Bodenfruchtbarkeit bedeutet und was ein Laufhof ist, das erklären unsere Erzeuger und Landwirte unten. Dabei wird eines offensichtlich: Um nachhaltig Landwirtschaft betreiben zu können, ist jede Menge Know-how erforderlich.

Lothar Braun-Keller

Der Biobauer produziert seit 1989 Lebensmittel nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes. Das Wissen über biochemische Prozesse ist ebenso Teil seines Alltags wie technisches Know-how. Mehr über sein Wirtschaften im Einklang mit der Natur erfahren Sie in unserem Beitrag „Im Einklang mit der Natur: Landwirtschaft für Artenvielfalt“.

Lothar Braun-Keller ist Bioland-Landwirt.
Ich stelle meine Fruchtfolgeglieder so auf, dass sie positiv aufeinander wirken. Dabei muss ich auch das Klima, die Technik und den Boden mit einbeziehen und kurzfristig reagieren können. Und natürlich muss ich immer so wirtschaften, dass ich meine Ernte vermarkten kann.

Rolf Holzapfel

Der Landwirtschaftsmeister ist Demeter-Mitglied und wirtschaftet biodynamisch. Außerdem ist Rolf Holzapfel Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft Demeter HeuMilch Bauern Süd. Ihr Ziel: dass aus der köstlichen Milch beste Heumilch-Produkte entstehen. Was die Milch so besonders macht, lesen Sie in unserem Beitrag „Demeter HeuMilch Bauern: wo die Kuh noch Mutter sein darf“.

Rolf Holzapfel ist Demeter-Mitglied
Ich habe einen Traumjob. Die Landwirtschaft bietet viele Perspektiven. Man kann sich vielseitig ausleben, zum Beispiel eher maschinenorientiert arbeiten oder seinen Fokus auf Tiere und Pflanzen legen. Mein Schwerpunkt ist die Vermarktung der Heumilch. Dafür entwickle ich immer wieder neue Marketing-Projekte und Strategien.

Bernhard Maier

Der gelernte Zimmermann arbeitet seit 30 Jahren in der Landwirtschaft und hat sich alles selbst beigebracht. Er züchtet Rinder für die Erzeugergemeinschaft Schwarzwald Bio-Weiderind. Lesen Sie hier mehr über das Markenprogramm Schwarzwald Bio-Weiderind.

Bernhard Maier züchtet Bio-Weiderinder
Ich mag es, mit den Tieren zu arbeiten und immer in der Natur zu sein. Aber natürlich gehört auch der kaufmännische Teil zu meiner Arbeit. Tier- und artgerecht zu produzieren, ist mir wichtig. Unsere Tiere werden auf Stroh gehalten und von Hand gefüttert. Ich halte mich schon immer in Sachen Tierwohl auf dem Laufenden. Aktuell planen wir gerade einen Laufhof für die jungen Bullen, damit sie in kleinen Gruppen Auslauf haben. Denn alle zusammen zu lassen, wäre zu gefährlich.

Matthias Reuter

Der Schäfer war früher Industrie-Mechaniker und sattelte um auf Landwirt. Gerade macht er seinen Meister. Jetzt führt er einen Familienbetrieb mit 400 Mutterschafen. Mehr Infos über seine traditionelle Schafhaltung und weitere nachhaltige Lamm-Makenprogramme bei EDEKA Südwest gibt’s in unserem Beitrag: „Tradition bewahren: Schafhaltung in Rheinland-Pfalz“.

Matthias Reuter ist Schäfer
Als Schäfer ist man Tierarzt und Kaufmann zugleich. Ich kümmere mich um die Tiergesundheit und muss eben auch zum Beispiel das Bestandsregister mit Zu- und Abgängen führen. Für den Job muss man viel Idealismus haben und so wie ich mit Herzblut dabei sein.

Johannes Baur

Der Familienvater ist mit der Landwirtschaft aufgewachsen und hat den elterlichen Betrieb übernommen. Den stellte er dann im Sinne des Tierwohls um und produziert heute für die EDEKA Südwest-Marke Hofglück regionales Schweinefleisch aus tiergerechterer Haltung. Die Marke Hofglück ist mit zwei von zwei möglichen Sternen des Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes und der höchsten Stufe des „Haltungsform“-Labels gekennzeichnet. Mehr über den Landwirt und die Marke Hofglück erfahren Sie in unserem Beitrag: „Für mehr Tierwohl: auf dem Weg zum Hofglück-Landwirt“.

Ich betreibe Ackerbau und versorge die Tiere. Bei meiner Arbeit habe ich viel Abwechslung und immer auch meine Familie um mich. Natürlich muss ich auch schauen, dass ich immer den Zeitgeist verfolge. Wir haben bereits im Jahr 2001 eine Biogas-Anlage gebaut. Hier muss ich Leistung und Rentabilität im Auge behalten. Momentan denke ich auch über eine Photovoltaikanlage nach.

WEITERE BEITRÄGE