Das Naturzentrum Rheinauen der Gemeinde Rust engagiert sich für die heimischen Steinkäuze. EDEKA Südwest fördert das Projekt mit einem Preisgeld von 4.000 Euro.

Urkunden- und Scheckübergabe an Naturzentrum Rheinauen.
hinten v. l.: Thorsten Raus (EDEKA Südwest), Alexander Schindler (Naturschutzzentrum Rheinauen), Michaela Meyer (EDEKA Südwest), Kai-Achim Klare (Bürgermeister Rust), Angelika Feißt (EDEKA Feißt), Corinna Kulik (EDEKA Feißt), Erik Feißt (EDEKA Feißt), vorne v.l.: Frederik Daniels (Naturschutzzentrum Rheinauen), Peter Buchs (Rancher), Axel Haas (Falkner).

Der Steinkauz bewohnt vor allem abwechslungsreiche und offene Landschaften. Typischerweise ist er auf extensiv genutztem Grünland, naturnahen Dorfrändern und auf Obstwiesen zu Hause, wo er in Höhlen, in morschen alten Ästen oder Obstbäumen lebt. Jedoch macht ihn die ökologische Verarmung in der Feldflur das Leben schwer, da vielerorts Obstbäume der Rodung zum Opfer gefallen sind und selbst nachgepflanzte junge Bäume noch keine natürlichen Baumhöhlen bieten.

Aus diesen Gründen ist der kleine Eulenvogel inzwischen auf Brutröhren als Übergangswohnung angewiesen, die ihm wie hier in Rust durch das Naturzentrum rund um die Gemeinde im Streuobstgürtel angeboten werden sollen. Kinder der Natur-AG aus Rust und Ettenheim werden aktiv mit einbezogen, um die 30 geplanten Brutröhren zu platzieren und einen Informations- und Beobachtungsposten einzurichten. Darüber hinaus wird vor Ort auf das Artenschutzprojekt aufmerksam gemacht, so dass die Wiederansiedlung „live“ mitverfolgt werden kann.

Die Patenschaft für das Projekt hat der EDEKA-Markt Feißt in Rust übernommen. Bei der Scheckübergabe bedankten sich Kai-Achim Klare, Bürgermeister von Rust, und Alexander Schindler vom Naturzentrum Rheinauen bei Thorsten Raus, Gebietsverkaufsleiter EDEKA Südwest, und bei den Inhabern von EDEKA Feißt, Angelika Feißt und Corina Kulik, für die Förderung des Projekts. „Das Zentrum setzt sich beispielhaft für den Erhalt, den Schutz und die Pflege unserer Kulturlandschaft ein und schafft es zudem, Kinder und Jugendliche für Naturschutz zu begeistern“, sagt Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit bei EDEKA Südwest, anlässlich der Scheckübergabe. „Wir freuen uns daher sehr, dieses nachhaltige und regionale Projekt unterstützen zu können.“

ÜBER DEN WETTBEWERB
Nur in einer ökologisch intakten Kulturlandschaft können qualitativ hochwertige Lebensmittel produziert werden. 2014 hat EDEKA Südwest daher gemeinsam mit der Stiftung NatureLife-International unter dem Motto „Unsere Heimat & Natur“ einen jährlichen Wettbewerb für herausragende Naturschutzprojekte in ihrem Absatzgebiet ins Leben gerufen. Prämiert und mit jeweils bis zu 5.000 Euro finanziell gefördert werden Projekte, die sich für die Schaffung und den Erhalt von Biotopen, die Renaturierung sowie den Schutz von Lebensräumen für Wildtiere und -pflanzen einsetzen. Unterstützt wird die Aktion durch einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf von Kräutertöpfen der Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“ von EDEKA Südwest.

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