Vorteile von regionalen Mehrwegflaschen

Ob Mineralwasser, Bier oder Saft – warum Sie beim Kauf von Getränken zu Mehrwegflaschen aus der Region greifen sollten und wie der Mehrwegkreislauf funktioniert, verraten wir Ihnen hier.

Mehrweg statt Einweg

Wer beim Einkaufen etwas für die Umwelt tun will, sollte auf Mehrwegflaschen aus der Region setzen. PET-Mehrwegflaschen sind dabei durch ihr Gewicht gegenüber Glasflaschen im Vorteil, allerdings halten sie nicht so viele Umläufe aus wie Glasflaschen. Denn bei einer durchschnittlichen Lebensdauer können Mehrwegflaschen aus Glas bis zu 50-mal wieder befüllt werden – PET-Mehrwegflaschen bis zu 25-mal. Durch die mehrmalige Wiederbefüllung müssen weniger Flaschen hergestellt werden, das spart Ressourcen und Energie. Ökologisch besonders vorteilhaft sind Mehrwegflaschen, die in der Region befüllt werden. Denn die kurzen Transportwege schonen die Umwelt.

Mehrwegflaschen gibt es sowohl aus Glas als auch aus dem Kunststoff PET

So funktioniert der Mehrwegkreislauf

Das Prinzip des Mehrwegkreislaufs ist ganz einfach erklärt: Beim Hersteller werden die Flaschen befüllt (1) und dann zum Verkaufsort gebracht (2). Kunden können die Mehrwegflaschen einzeln oder in Kästen kaufen (3). Nachdem sie diese ausgetrunken haben (4), bringen sie sie zurück zum Händler und bekommen das Pfand (in der Regel 15 oder 8 Cent) zurück (5). Die Flaschen werden wieder zu den Herstellern transportiert (6), gereinigt und erneut befüllt (1).
Übrigens: Viele Mehrwegabfüller verwenden Einheitsflaschen, sogenannte Poolflaschen. Von diesen Poolflaschen existieren verschiedene Modelle für Wasser, Bier, Saft oder Erfrischungsgetränke, die die Hersteller dann jeweils individuell etikettieren können. In der Regel werden leere Poolflaschen auch zum nächstgelegenen und nicht zum ursprünglich abfüllenden Unternehmen zurückgebracht, das verkürzt die Transportwege.

Besser für die Umwelt – Mehrwegflaschen aus der Region

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Das Thema nachhaltigere Verpackungen liegt EDEKA am Herzen und deshalb sind wir 2021 als einer der ersten großen Vertreter aus dem Lebensmitteleinzelhandel dem „Forum Rezyklat“ beigetreten. Dabei handelt es sich um ein Bündnis von Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Verpackungen. Ziel ist es, einen Beitrag zur Erhöhung der Recyclingquote und des Recyclinganteils in Verpackungen zu leisten. So soll zum Beispiel der Einsatz aus Rezyklaten – also aus alten Verpackungen gewonnenes Kunststoff-Granulat – in Verpackungen forciert werden. Mehr erfahren sie hier: EDEKA tritt „Forum Rezyklat“ bei.

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