Mit der Süße der Natur: unwiderstehtlich gute Plätzchen

Nicht nur mit raffiniertem Zucker können Sie feines Gebäck zaubern. Süßen Sie Plätzchen doch mal mit einer der folgenden Alternativen. Wir versprechen Ihnen, Ihre Familie und Freunde werden Sie dafür lieben!

Süße Alternativen

Cantuccini mit Stevia

HIER GEHT’S ZUM REZEPT

Cantuccini

Zutaten für 6 Portionen:

  • 80 g Mandeln, ganz
  • 80 g Aprikosen, getrocknet
  • 50 g Pistazien
  • 3 Eier, Größe M
  • 125 g Stevia-Zucker
  • 1 Msp. abgeriebene Tonkabohne oder 1 Vanilleschote
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 350 g Dinkelvollkornmehl
  • ½ Päckchen Weinsteinbackpulver

Zubereitung:

1. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Mandeln etwa fünf Minuten auf einem Backblech im Backofen anrösten. Anschließend etwas abkühlen lassen.

2. Währenddessen Aprikosen fein würfeln und mit den Pistazien mischen.

3. Eier mit der Stevia-Streusüße, dem Abrieb der Tonkabohne, Zitronenschale und Salz schaumig rühren, bis sich Rillen auf dem Teig abzeichnen.

4. Mehl mit Backpulver mischen und mithilfe eines Spatels portionsweise unter den Teig heben.

5. Abgekühlte Mandeln, Pistazien und Aprikosen-Würfelchen unter den Teig kneten. Gegebenenfalls noch etwas Mehl an den Teig geben, falls er noch zu feucht ist. Anschließend zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie verpackt eine halbe Stunde kühlen.

6. Teig in sechs Portionen teilen. Jede Teigportion zu einer etwa 25 Zentimeter langen Rolle formen.

7. Rollen auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech legen und im Backofen (unteres Drittel) bei 190 Grad 15 Minuten backen.

8. Gebäck etwas abkühlen lassen. Anschließend mit einem scharfen Messer schräg in etwa einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Cantuccini mit einer Schnittfläche auf das Backblech legen und noch einmal acht bis zehn Minuten backen. Cantuccini anschließend auskühlen lassen und in einer geschlossenen Keksdose aufbewahren. So bleiben sie schön kross.

MEHR ÜBER STEVIA

Ach, du süßes Kraut!

Stevia – auch Honigkraut, Süßkraut oder Süßblatt genannt – ist im Hochland Südamerikas beheimatet. Die Staudenpflanze kommt ursprünglich aus dem Grenzgebiet zwischen Paraguay und Brasilien. Die stark süßende Wirkung ist den Ureinwohnern seit Jahrhunderten bekannt. Steviol-Glykoside, die natürlichen Bestandteile des Stevia-Blattes, sind von Natur aus süß. Vorteil: Sie werden nicht vom Körper aufgenommen und enthalten weder Kalorien noch Nährwerte. Gleichwohl haben diese Extrakte die 200- bis 300-fache Süßkraft herkömmlichen Zuckers. Um eine zuckerähnliche Dosierung zu ermöglichen, wird Stevia häufig Maltodextrin beigemischt.

Stevia Warenkunde 500x500 Neu

Kekse mit Mandeln
und Ahornsirup

HIER GEHT’S ZUM REZEPT

Kekse mit Mandeln

Zutaten für 6 Portionen:

  • 1 Banane, reif
  • 50 ml Dinkel-Mandel-Drink oder Mandelmilch
  • 4 EL Ahornsirup
  • 1 EL Rapsöl und mehr zum Einfetten
  • 100 g kernige Haferflocken
  • 100 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 1 EL Chiasamen
  • 100 g gehackte Mandelstifte
  • 50 g fein gehackte, getr. Cranberrys

Zubereitung:

1. Die geschälte Banane in eine Rührschüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Dinkel-Mandel-Milch, Ahornsirup und Öl zugeben, bis eine klebrige Masse entsteht.

2. Nun Haferflocken, Mehl, Chiasamen, Mandeln und Cranberrys unterheben. Für zehn Minuten quellen lassen.

3. Währenddessen den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit Öl einfetten.

4. Mit den Händen kleine Kugeln formen, etwas platt drücken und auf das Backblech setzen.

5. Im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten backen.

MEHR ÜBER AHORNSIRUP
N Ahornsirup Warenkunde

Zuckersaft vom Baum

Wie der Name bereits verrät, gewinnt man den Sirup vom Ahornbaum. Der Sirup kann hell oder dunkel sein und wird in unterschiedliche Qualitätsstufen eingeteilt. Je dunkler seine Farbe ist, desto kräftiger und herber sein Geschmack. Gut zu wissen: Auch Ahornsirup besteht „nur“ bis zu 60 Prozent aus Zucker.

Chia-Schoko-Kugeln
mit Kokosblütensirup

HIER GEHT’S ZUM REZEPT

Chia-Schoko-Kugeln

Zutaten für 4 Portionen:

  • 6 Softdatteln
  • 150 g Chiasamen
  • 100 ml Granatapfelsirup
  • 2 unbehandelte Orangen, davon der Saft und 1 TL abgeriebene Schale
  • 100 g Getreideflockenmischung
  • 2 geh. EL Kokosmehl
  • 40 g Chili-Kirsch-Schokolade mit hohem Kakaoanteil, fein gerieben
  • 1 EL Kokosblütensirup
  • 1 Msp. Kardamom
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Datteln fein würfeln.
  2. Chiasamen mit Sirup, Orangensaft und -schale sowie Datteln eine Stunde oder über Nacht quellen lassen.
  3. Die Masse zusammen mit den übrigen Zutaten pürieren und daraus 16 Kugeln formen und genießen.
MEHR ÜBER KOKOSBLÜTENSIRUP

Vielfältiger Exot

Aus den Blüten der Kokospalme – genauer aus dem Nektar – wird dieser Sirup hergestellt. Er verfeinert mit seinem fruchtig-karamelligen Geschmack Desserts, Salatsoßen, Müslis, Getränke etc.

N Kokosbluetensirup Warenkunde

Dattelplätzchen

HIER GEHT’S ZUM REZEPT

Dattelplätzchen

Zutaten für 8 Portionen:

  • 200 g Softdatteln
  • 1 unbehandelte Orange, davon der Saft und 1 TL abgeriebene Schale
  • 175 g gemahlene Haselnüsse
  • 50 g Butter
  • 100 g Weizenmehl, Type 405
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Lebkuchengewürz
  • 100 g Hagebutten-Fruchtaufstrich mit Rohrohrzucker

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Datteln mit dem Orangensaft, dem Fruchtfleisch der Orange und etwas Schale pürieren. Das Ganze mit den übrigen Zutaten (außer Konfitüre) in eine mittelgroße Schüssel geben und mit den Händen gründlich vermengen.
  3. Backblech mit Backpapier auslegen, aus dem Teig 24 Kugeln à ca. 25 Gramm mit den Händen rollen und auf das Backblech legen. Mit dem Mittelfinger eine Vertiefung in die Kugeln drücken und mit einem kleinen Löffel die Mulden mit Konfitüre befüllen. Im Backofen 15 bis 20 Minuten backen.
MEHR ÜBER SOFTDATTELN
N Datteln Warenkunde

Das Brot der Wüste

Neben Süße und einem Honig-Aroma bringen Datteln wertvolle Ballaststoffe und Mineralien wie Kalium, Magnesium und Eisen ins Gebäck. Übrigens werden Dattelpalmen schon seit Jahrtausenden angebaut. Beduinen schätzten die Früchte früher als Proviant auf langen Reisen – und gaben ihnen den Namen „Brot der Wüste“.

WEITERE BEITRÄGE