Die Initiative „Spend’ den Cent“
In vielen EDEKA-Märkten im Südwesten kannst du bei unserer Initiative „Spend’ den Cent“ mitmachen und gemeinnützige Organisationen unterstützen. Wie das funktioniert und an wen in der 1. Jahreshälfte 2026 gespendet wird, verraten wir hier.
So funktioniert „Spend’ den Cent“

1. Beim Einkaufen an der Kasse aufrunden
Du kannst deinen Einkauf beim Bezahlen an der Kasse in teilnehmenden EDEKA-Märkten auf die nächsten vollen 10 Cent aufrunden. Der Spendenbetrag kann somit von 1 bis maximal 10 Cent variieren.

2. Die Spenden werden gesammelt
Die Großhandlung des EDEKA-Verbunds im Südwesten sammelt die Spenden aus allen Märkten und reicht diese an die ausgewählten Organisationen und Projekte weiter.

3. Auswahl der Organisationen
Ein Gremium aus Vertreterinnen und Vertretern der Lebensmittelmärkte sowie des Großhandels entscheidet über die Verteilung der Spenden und macht Vorschläge. Im Fokus stehen vor allem Organisationen, die sich für Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung sowie den Umwelt- und Naturschutz einsetzen.
Die zwei Spendenempfänger für die 1. Jahreshälfte 2026
Spendenempfänger Lernort Bauernhof
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof e. V. (BAGLoB) ist ein Zusammenschluss von pädagogisch arbeitenden Personen, Initiativen und Organisationen, um den landwirtschaftlichen Alltag sowie die Entstehung und Verarbeitung von Lebensmitteln für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unmittelbar erlebbar zu machen.
Die Spendengelder der Initiative „Spend’ den Cent“ werden für ein Netzwerktreffen im Südwesten genutzt. Landwirtinnen und Landwirte sowie Pädagoginnen und Pädagogen wollen sich auf einem Lernort Bauernhof treffen, um zu hospitieren, sich auszutauschen und neue Impulse für die eigene Arbeit zu bekommen.

Eindrücke vom Kuhlturhof von Familie Eggs








Interview: Mehr über Bauernhöfe als Lernorte erfahren

Familie Eggs betreibt in der Nähe von Offenburg einen Bioland-Betrieb und macht bei Lernort Bauernhof mit.
Sie öffnen den Hof bereits seit vielen Jahren für Schulklassen und andere Gruppen. Wie hat das angefangen?
Markus Eggs: „Unser Hof ist ein echter Familienbetrieb. Ich bin Landwirtschaftsmeister und unterrichte an einer landwirtschaftlichen Schule. Und Anfang der 90er-Jahre haben wir mit ersten Führungen und Angeboten für Schulklassen begonnen.“
Beate Eggs: „Seit vielen Jahren sind wir Mitglied bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof e. V. Ich komme aus dem pädagogischen Bereich, bin Erzieherin und Tanzpädagogin und habe 2011 zudem die Ausbildung zur Bauernhofpädagogin absolviert.“
Rosa-Marie Eggs: „Ich mache gerade die Ausbildung zur Bauernhofpädagogin. Wir bieten ein vielfältiges Programm an. Schulklassen, die für einen einzelnen Besuch kommen, oder Gruppen, die regelmäßig wieder kommen, bei uns ist immer was los.“
Was können Kinder und Jugendliche bei Ihnen auf dem Hof lernen?
Markus Eggs: „Bei uns erleben sie den Bauernhof als Ganzes. Sie kommen in Kontakt mit unseren Tieren, lernen den Kreislauf der Landwirtschaft kennen und begreifen, dass Lebensmittel eben nicht einfach aus dem Supermarkt kommen.“
Rosa-Marie Eggs: „Die Kinder und Jugendlichen dürfen beispielsweise Erde anfassen, entdecken, was darin lebt, und erfahren, was Pflanzen zum Wachsen brauchen. Oder sie dürfen Milch in Gläsern so lange schütteln, bis daraus Butter wird.“
Beate Eggs: „Lernen mit Herz, Hand und Verstand – das ist uns wichtig. Es lassen sich hier auf dem Hof auch viele Unterrichtsfächer integrieren. Wir rechnen gemeinsam aus, wie viele Eier unsere Hühner legen, die Kinder schreiben Gedichte und Geschichten über den Hof. Oberstufenklassen haben schon eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt. Außerschulische Lernorte wie unser Hof sind eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht im Klassenzimmer.“
Welche Rolle spielt die Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof e. V. für Ihre Arbeit?
Beate Eggs: „Eine ganz zentrale! Die BAGLoB bietet tolle Fortbildungen und ermöglicht den Austausch mit anderen Landwirtinnen und Landwirten, die auch Lernen auf dem Bauernhof anbieten. Es gibt zum Beispiel Bundestagungen mit Workshops zu verschiedenen Themenschwerpunkten. Das ist eine riesige Bereicherung. Viele Impulse für unser Programm entstehen durch diesen wertvollen Austausch. Solche Vernetzungsangebote halten unsere Arbeit lebendig.“
Spendenempfänger DLRG
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) ist die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Zu den Kernaufgaben der DLRG gehören die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, die Aufklärung über Wassergefahren und der Wasserrettungsdienst.
Damit die Einsatzfähigkeit im Wasserrettungsdienst auch in Zukunft gewährleistet werden kann, ist die Förderung des Nachwuchses besonders wichtig. Mit den Spenden der Initiative „Spend’ den Cent“ wird die Arbeit der Jugend-Einsatz-Teams (JET) unterstützt.

Eindrücke aus der Nachwuchsförderung der DLRG








Interview: Mehr über die Nachwuchsförderung bei der DRLG erfahren

Ute Vogt ist seit 2021 Präsidentin der DLRG
Frau Vogt, was sind die Jugend-Einsatz-Teams?
Ute Vogt: „Die Idee der Jugend-Einsatz-Teams – abgekürzt ‚JET‘ – ist es, Kinder und Jugendliche langsam an den ehrenamtlichen Wasserrettungsdienst heranzuführen. Derzeit sind in ganz Deutschland rund 8.700 junge Menschen zwischen zumeist 12 und 16 Jahren aktive JET-Mitglieder. Neben der umfassenden Vorbereitung auf den Ernstfall kommt auch der Spaß nicht zu kurz.“
Was genau lernen die Kinder und Jugendlichen?
Ute Vogt: „Die Ausbildung ist in eine Basis- und eine Aufbauausbildung unterteilt. Erstere umfasst das ‚Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Silber‘ und einen Erste-Hilfe-Lehrgang. Darauf aufbauend absolvieren die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Sanitätslehrgang, die Schnorcheltauch- sowie eine Funkausbildung. Zusätzlich lernen sie das Verhalten auf dem Rettungsboot, die Überwachung von Gewässern und die korrekte Handhabung der verschiedenen Rettungsgeräte. Insgesamt umfasst die Ausbildung 160 Unterrichtseinheiten.“
Wie geht es ab 16 Jahren weiter?
Ute Vogt: „Ab dem Alter von 16 Jahren verstärken die Jugendlichen als ‚Wachpraktikantinnen und -praktikanten‘ die reguläre Mannschaft und übernehmen erstmals selbst Verantwortung. Unsere Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer sind zum Beispiel an Seen, in Schwimmbädern sowie an den Küsten von Nord- und Ostsee im Einsatz.“
#zukunftleben: „Cent-Spende – EDEKA Südwest hilft“
Unsere Mitarbeitenden unterstützen gemeinnützige Vereine und Organisationen in der Region. Und das schon seit 15 Jahren im Rahmen der Initiative „Cent-Spende – EDEKA Südwest hilft“.

