Gewinner beim Wettbewerb UNSERE HEIMAT

320 Naturschutzprojekte, über 791.000 Euro Fördergeld: Mit dem Wettbewerb UNSERE HEIMAT fördert EDEKA Südwest seit 2014 Naturschutzprojekte und Initiativen. Wir stellen ein Gewinnerprojekt vor: Wie wird aus einer Fichtenplantage ein Walnusshain? 

Kahle Baumkronen, nackte Äste und abgefallene Rindenstücke auf dem Waldboden: Wer durch Fichtenplantagen wie die in Adelmannsfelden läuft, sieht auf den ersten Blick, dass es den Bäumen nicht gut geht. „Die Fichten sind durch Hitze und Trockenheit geschwächt, da haben Borkenkäfer leichtes Spiel“, erklärt Martin Götz. „Beim nächsten Sturm können die Bäume dann schnell umknicken.“ Heimat und Naturschutz sind dem gebürtigen Adelmannsfeldener wichtig. 2006 hat er ehrenamtlich damit begonnen, einen Streuobstpark anzulegen und sich in seiner Freizeit zum Fachwirt für Obstbäume weitergebildet.

Als er ein angrenzendes Grundstück erwarb, sah er sich mit dem kranken Baumbestand der Fichtenplantage konfrontiert. Es reifte die Idee, auf der Fläche einen Walnusshain anzulegen, bei dem sich verschiedene Stockwerke – Bäume, Sträucher und Bodendecker – gegenseitig schützen und ergänzen. Seine Vision ist ein lebendiger Lebensraum für eine Vielzahl an Pflanzen und Tiere, wo es summt und brummt und später vielleicht sogar Rebhühner ausgewildert werden können. Umso mehr freut er sich über das Fördergeld in Höhe von 5.000 Euro, das er durch den Wettbewerb UNSERE HEIMAT erhält. Er verwendet es vor allem für den Kauf junger Bäume. Walnussbäume haben in Süddeutschland eine lange Tradition, die Römer brachten sie einst über die Alpen. Sie haben tiefe Wurzeln und kommen mit sommerlicher Wärme deutlich besser zurecht als Fichten – und in 15 bis 18 Jahren will Martin Götz die ersten Walnüsse ernten.

„Artenreiche Lebensräume für Pflanzen und Tiere schaffen – und Lebensmittel bei uns in der Region erzeugen. Dafür setze ich mich ein.“

Martin Götz, Initiator des Gewinnerprojektes „Neubepflanzung eines Walnusshains“

Preisträger beim Wettbewerb UNSERE HEIMAT 2026

Mit dem Projekt „Neubepflanzung eines Walnusshains“ gehört Martin Götz (2. v. l.) aus Adelmannsfelden zu den Gewinnern des Wettbewerbs UNSERE HEIMAT 2026 und erhielt 5.000 Euro Fördergeld. Die Patenschaft für das Projekt übernimmt EDEKA-Kaufmann Michael Miller (3. v. l.) aus dem benachbarten Hüttlingen. Bei der symbolischen Scheckübergabe waren auch der Bürgermeister Manuel Hoke und Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit EDEKA Südwest, dabei. „Mit dem Wettbewerb fördern wir gezielt Naturschutzprojekte in unserem Vertriebsgebiet und machen das Engagement der Menschen vor Ort sichtbar“, erklärte Michaela Meyer. „Ziel ist es, den Ausbau eines regionalen Biotopverbunds zu fördern.“ Weitere Infos gibt es hier: #zukunftleben-Bericht 2025

So kannst du den Wettbewerb UNSERE HEIMAT unterstützen

Möglich gemacht wird die Unterstützung der Naturschutzprojekte durch EDEKA-Kundinnen und -Kunden, denn die Fördersumme wird durch den Kauf der Bio-Kräutertöpfe von UNSERE HEIMAT unterstützt. Eine Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von EDEKA Südwest und der deutschen Naturschutzstiftung NatureLife-International, bewertet die Bewerbungen, die jedes Jahr bei dem Wettbewerb UNSERE HEIMAT eingereicht werden.

So kannst du beim Wettbewerb UNSERE HEIMAT mitmachen

Setzt du dich mit einem Projekt für Naturschutz, Artenvielfalt und die Erhaltung von natürlichem Lebensraum ein? Dann nimm am Wettbewerb UNSERE HEIMAT teil. Du kannst dich jedes Jahr bis zum 31. Januar bewerben und bis zu 5.000 Euro Fördergeld erhalten. Wichtige Voraussetzung: Dein Projekt liegt im Vertriebsgebiet von EDEKA Südwest (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, der südliche Teil von Hessen und angrenzende Teile Bayerns).

#zukunftleben: Bio-Kürbisse aus dem Südwesten

Im Herbst läuft die Kürbisernte für die Regionalmarke UNSERE HEIMAT auf Hochtouren! Wir stellen den Bio-Betrieb der Familie Eben von Racknitz vor, zeigen die Unterschiede zwischen den Kürbis-Sorten und geben Rezept-Tipps.

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