Wertvolles Unkraut: alles andere als unnütz

Unkraut ist gerade für Gartenbesitzer ein echter Albtraum. Dabei sind Unkräuter eigentlich nur Pflanzen, die aus menschlicher Sicht zur falschen Zeit am falschen Ort wachsen. Und viele dieser Unkräuter sind sogar sehr nützlich!

Pflanzen wie Löwenzahn, Gundermann und Brennnessel sind scheinbar unverwüstlich. Sie machen sich im gepflegten Rasen oder im liebevoll angelegten Blumenbeet breit und nehmen anderen Pflanzen den Platz weg. Als „Unkraut“ wurden diese unerwünschten Pflanzen daher irgendwann betitelt. Doch mittlerweile hat sich die rein negative Sicht gewandelt. Denn Unkräuter sind ein natürlicher Teil des Ökosystems. Deshalb verwendet man heute auch Bezeichnungen wie „Wildkraut“ oder „Beikraut“.

5 nützliche Unkräuter

#zukunftleben: Samentüten-Aktion

Seit 2014 engagiert sich EDEKA Südwest mit der Samentüten-Aktion für den Schutz von Insekten. Bislang wurden rund 5 Mio. Samentüten verteilt. Insgesamt sind so um die 10 Mio. Quadratmeter Blühfläche entstanden – das entspricht etwa der Fläche von 1400 Fußballfeldern!

Darum sind Unkräuter wertvoll

Wenn Sie in Ihrem Garten auch etwas für die Natur tun wollen, sollten Sie Unkraut nicht grundsätzlich bekämpfen, sondern die Pflanzen an bestimmten Stellen einfach mal wachsen lassen. Das muss ja nicht unbedingt im Rosenbeet sein, aber zum Beispiel unter einer Hecke. Denn von Löwenzahn, Brennnessel und Co. profitieren nicht nur Wildtiere, sondern auch wir Menschen.

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Garten und Balkon naturnah gestalten

Unkräuter wachsen zu lassen, ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die Artenvielfalt zu fördern. Was Sie im Garten und auf dem Balkon sonst noch tun können, um einen Beitrag zum Naturschutz zu leisten, verraten wir Ihnen in unserem Beitrag.

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