Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat EDEKA Südwest Anfang April 2017 den Bundespreis im Rahmen der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ bereits zum zweiten Mal verliehen. Damit zeichnete das Ministerium das vorbildliche Engagement gegen Lebensmittelverschwendung aus. EDEKA Südwest hat kürzlich eine Warenbörse, das heißt einen Online-Shop im Intranet eingeführt.

Über die Warenbörse der EDEKA Südwest können deren angeschlossene Märkte gezielt Artikel mit verkürztem Mindesthaltbarkeitsdatum, Restanten, Sonderposten, Bestandsüberhänge und Kleinstmengen regionaler Lieferanten zu vergünstigten Bezugspreisen bestellen. Die Kaufleute wiederum kümmern sich um die Vermarktung dieser Artikel an die Endverbraucher. So wird der Verderb der Waren so gering wie möglich gehalten. Ware, die nicht über die Warenbörse vertrieben werden kann, kommt den ortsansässigen Tafeln zugute. „Mit unserer 2015 eingeführten Warenbörse konnten wir die Abschreibung und Vernichtung von Lebensmitteln deutlich mindern“, sagt Gottfried Siegel, Geschäftsbereichsleiter Zentrale Dienstleistungen EDEKA Südwest, und ergänzt: „Außerdem stärken wir damit regionale Lieferanten, da die Warenbörse ihnen die Möglichkeit bietet, Kleinstmengen, die aufgrund der geringen Warenverfügbarkeit nicht in den Ordersatz aufgenommen werden, zu vermarkten.“

Bundesminister Christian Schmidt (l.) überreichte bei der feierlichen Preisverleihung in Berlin am 6. April 2017 den ersten Preis in der Kategorie Handel stellvertretend an Sebastian Walter (M.), Zentrale Dienstleistungen EDEKA Südwest. Mit dabei: Laudator Valentin Thurn

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft verlieh den Bundespreis im Rahmen der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ bereits zum zweiten Mal und zeichnete damit erneut vorbildliches Engagement gegen Lebensmittelverschwendung aus. Rund 170 Vereine, Initiativen, Unternehmen, Bildungsträger und Privatpersonen hatten sich mit Beiträgen daran beteiligt. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Klaus Töpfer ehrte insgesamt vier Projekte in den Kategorien Handel, Gastronomie, Produktion, Gesellschaft und Bildung und verlieh zusätzlich einen Förderpreis für ein innovatives Projekt in der Start- und Entwicklungsphase.