Aus der Region: das Gründerbrot von K&U

Traditionelle Handwerkskunst und unverfälschter Geschmack – dafür steht die Bäckerei K&U schon seit 100 Jahren. In den Produkten, wie dem Gründerbrot, stecken natürliche Rohstoffe, die überwiegend von Landwirten und Mühlen aus dem Südwesten stammen.

Der Kornmacher

Name: Martin Werni
Beruf: Landwirt

Zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb liegt der Hof von Martin Werni. 55 Hektar, so viel wie 75 Fußballfelder, bewirtschaftet er hier. Ein Familienbetrieb, den der Landwirt von seinem Vater übernommen hat. Angebaut wird vor allem Weizen. Dieser wird zu Mehl gemahlen und für das K&U Gründerbrot verwendet. Nach der Aussaat im Oktober muss sich der Landwirt zehn Monate um seine Felder kümmern, düngen oder den Boden lockern. Im Spätsommer kann er dann mit dem Mähdrescher die Ernte einholen und das Korn mit dem Traktor zur nur zwölf Kilometer entfernten Rettenmeier Mühle bringen. Der kurze Transportweg ist gut für die Umwelt.

Es gibt immer etwas zu tun, damit das, was ich gesät habe, auch gedeiht.
Landschaftlich schön liegt der Hof von Landwirt Martin Werni
Der Hof von Martin Werni liegt idyllisch zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb
Weizen wird auf seinen Feuchtigkeitsgehalt geprüft
Martin Werni prüft den Feuchtigkeitsgehalt des Weizens. Bei unter 15 Prozent wird geerntet
Mit dem Mähdrescher wird das Korn geerntet
Für die Weizenernte im Spätsommer braucht der Landwirt mit dem eigenen Mähdrescher drei Tage

Der Mehlmacher

Name: Markus Rettenmeier
Beruf: Müllereitechniker

Bereits in dritter Generation führt Markus Rettenmeier die Mühle bei Horb am Neckar. Das Getreide stammt aus dem Südwesten, viele der Landwirte, wie Martin Werni, kennt Markus Rettenmeier persönlich. Nach einer genauen Untersuchung im Labor werden Weizen und Co. vorgereinigt und durch lange Rohre in Silo-Zellen in den Mühlenturm befördert. Herzstück der Mühle sind die Walzenstühle. Hier wird das Getreide aufgebrochen. Die einzelnen Bestandteile – Schrot, Grieß, Dunst und Mehl – gelangen über Rohre zu den Plansichtern. In diesen riesigen Siebschränken werden die Bestandteile nach Feinheitsgrad mehrmals gesiebt. Aus dem fertigen Weizenmehl entsteht bei K&U dann das Gründerbrot.

Getreide aus der Region mahlen wir für K&U seit über 40 Jahren zu Mehl. 
Die Rettenmeier Mühle bei Horb am Neckar
Bei Horb am Neckar liegt die Rettenmeier Mühle. Ein Familienbetrieb in dritter Generation
Laborprobe einer Getreidelieferung
Das Labor untersucht jede Getreidelieferung, bevor daraus Mehl gemahlen wird
Walzenstühle in der Mühle
In großen Maschinen, den sogenannten Walzenstühlen, wird das Korn zerkleinert

Der Brotmacher

Name: Markus Ranker
Beruf: Bäckermeister

Genau wie sein Vater und sein Großvater ist Markus Ranker Bäckermeister. Für K&U arbeitet er seit 25 Jahren und hat auch die Rezeptur für das Gründerbrot entwickelt. Der Teig aus Weizenmehl und Buttermilch muss vier Stunden ruhen, bevor er abgewogen und portioniert wird. Dann ist Handarbeit gefragt. Durch ein ausgeklügeltes Verfahren werden die Teiglinge geformt und mit Mehl bestäubt. Nachdem sie im Gärraum noch mal ruhen, kommen die Brote in den Ofen. In Transportkisten verstaut, bringen Lkws die Brote in die K&U Filialen. Die Kisten können gereinigt und wieder verwendet werden. Gut für die Umwelt, denn so fällt kein Verpackungsmüll an.

Die Leidenschaft für das Bäckerhandwerk habe ich von meinem Großvater.
Das K&U Gründerbrot wird von Hand geformt
Die Gründerbrote sind echte Einzelstücke. Denn jeder Laib entsteht in Handarbeit
Mit Mehl bestäubte Teiglinge
Die bemehlten Teiglinge ruhen zunächst im Gärraum und kommen dann in den Ofen
Die gebackenen K&U Gründerbrote kommen auf dem Fließband aus dem Ofen
Wenn die Brote aus dem Ofen kommen, werden sie in Kisten verpackt und an die K&U Filialen geliefert

#zukunftleben

Gutes aus der Heimat – die Produktionsbetriebe von EDEKA Südwest stärken die Region und sichern Arbeitsplätze. Und natürlich versorgen K&U, Schwarzwaldhof oder EDEKA Südwest Fleisch die Märkte täglich mit frischen Backwaren oder Fleisch- und Wurstspezialitäten.

WEITERE BEITRÄGE